Von fallenden Bitcoin-Kursen profitieren – CFD Handel mit Bitcoins und anderen Kryptowährungen

Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.

Derzeit befinden sich der Bitcoin und die meisten anderen Kryptowährungen in einer kleinen Krise. Die erneuten Unsicherheiten über eine mögliche Regulierung in China sorgt für einen drastischen Preisverfall der Bitcoins und anderer Kryptowährungen.

Hier geht es vor allem darum, wie Ihr von solchen Krisen und drastischen Preisstürzen profitieren könnt; also Eure Windmühlen baut.

Wenn große Zeitungen jetzt wieder schreiben: „panischer Ausverkauf von Bitcoin“, „Anleger fliehen aus Bitcoin“ und ähnliches, dann sollte Euch bewusst sein, dass dies so nicht stimmt. Immer wenn an einer Börse ein Verkauf stattfindet, dann muss es auf der anderen Seite einen Käufer geben. Also für jeden Anleger, der „panisch“ flieht, gibt es auf der anderen Seite einen Anleger, der „euphorisch“ kauft und sich an günstigen Einstiegspreisen erfreut. Alles was derzeit also geschieht, ist eine Umverteilung der Bitcoins in meist westliche Länder und da das Angebot derzeit etwas größer ist, als die Nachfrage, sinkt der Preis dabei. Ganz normales Marktverhalten.

Die Lösung, wie Ihr auch von fallenden Bitcoin Kursen profitieren könnt, liegt im Handel sogenannter Derivate auf Bitcoins. Ein Derivat ist ein Wertpapier, welches seinen Wert immer von einem Referenzwert (Underlying) ableitet, also beispielsweise dem Bitcoin-Kurs. Ändert sich der Bitcoin-Preis, ändert sich auch dementsprechend der Preis des Derivates. Konkret werde ich das am Beispiel von CFDs auf Bitcoins erläutern. Das Gleiche gilt jedoch für andere Kryptowährungen wie Ethereum.

Was sind CFDs?

Contract for Differences (CFDs) sind Derivate und ein Hebelprodukt. Der Wert des CFDs orientiert sich dabei am Kurs. Wenn der Bitcoin beispielsweise 10.000 Euro wert ist, ist der CFD auf den Bitcoin also auch 10.000 Euro wert.

CFDs wurden in den 1980er Jahren in London erfunden und waren ursprünglich ein Trick, um Steuern zu sparen. Während auf Aktienkäufe Steuern zu zahlen waren, konnte man mittels CFDs handeln, ohne dass Steuern anfielen. Bis heute sind CFDs weniger staatlich reguliert und können auf unterschiedlichste Finanzprodukte wie Aktien, Rohstoffe oder Währungen gehandelt werden.

CFDs können an der Börse oder außerbörslich gehandelt werden (beispielsweise beim Broker Plus500). Es gibt keine Haltefristen und keine Verzögerungen bei der Ausführung einer Transaktion. Ihr benötigt auch keine Wallet oder Sonstiges. Der Aufwand ist also wesentlich kleiner. Und Ihr könnt hier auch auf fallende Kurse spekulieren. Da der Broker Euer direkte Handelspartner ist, ist es besonders wichtig, einen seriösen Broker mit möglichst niedrigen Gebühren zu wählen.

Jetzt mit dem Handel beginnen

80.6% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Mit Hebelprodukten auf Bitcoins und andere Kryptowährungen das eingesetzte Kapital vervielfachen

Wie bereits erwähnt, sind CFDs Hebelprodukte. An einem Rechenbeispiel will ich kurz die Begriffe „Hebel“ und „Margin“.

Wenn Ihr einen Bitcoin auf „normale Weise“ für 10.000 Euro kauft, der Kurswert um 10% steigt und Ihr diesen wieder verkauft, habt Ihr einen Gewinn von 10% des eingesetzten Kapitals, also 1.000 Euro erzielt.

Auch bei einem Broker könnt Ihr auf den Bitcoin spekulieren. Bei einem Hebelprodukt -wie einem CFD- zahlt Ihr allerdings nicht den vollen Kaufpreis, sondern nur eine Sicherheitsleistung („Margin“ genannt) ein.

Bei den meisten CFDs auf Bitcoin liegt diese in der Regel bei 5% (Ethereum z.B. 25%, jeweils abhängig vom Risiko). Ihr müsst für den Kauf eines Bitcoin CFDs also nur 5% Margin – in diesem Beispiel also 500 Euro einzahlen. Da Ihr 20 Mal der Margin bewegen könnt, habt Ihr einen Hebel von 20. Euer eingesetztes Kapital wird also mit 20 multipliziert (gehebelt).

Wer das Hebelgesetz kennt, weiß, dass man mit Hilfe eines Hebels die eingesetzte Kraft verstärken kann. Das Gleiche passiert hier mit Eurem Geld. Mit weniger Kapital, könnt Ihr viel größere Summen handeln.

Wenn Ihr jetzt also diesen CFD auf den Bitcoin gekauft habt und dieser wieder um 10% steigt, habt ihr mit 500 Euro eingesetztem Kapital ebenfalls 1.000 Euro Gewinn erzielt, wie vorher mit 10.000 Euro Kapital. Hättet Ihr 10.000 Euro hinterlegt, läge der erzielte Gewinn sogar bei 20.000 Euro. Durch den Hebel von 20, erzielt Ihr auch den 20fachen Gewinn. (Ihr könnt natürlich auch 0,1 Bitcoin kaufen und müsst dann nur 50 Euro als Margin einzahlen).

Der Haken: Sollte der Bitcoinkurs sich ungünstig entwickeln und an Wert verlieren, erhöht sich auch der Verlust um das 20fache.  Aufgrund des erhöhten Risikos sind alle Hebelprodukte auch in die höheren Risikoklassen der Banken eingestuft. Ein Totalverlust ist möglich. Daher solltet Ihr nie alles auf eine Karte setzen.

Hebelprodukte sind insbesondere für Daytrader interessant. Daytrader handeln meist kurzfristig. Oft werden Positionen innerhalb eines Tages wieder geschlossen. Da die Schwankungen im Kurs innerhalb eines Tages normalerweise relativ klein sind, hilft der Hebel, trotzdem hohe Gewinne zu erzielen. Die Schwankungen von Kryptowährungen sind im Vergleich zu normalen Aktien übrigens sehr hoch.

Ihr könnt Hebelprodukte aber auch für den langfristigen Handel verwenden und beliebig lange halten. Je länger Ihr die Position geöffnet lasst, desto kleiner sollte der Hebel gewählt werden.

Der große Vorteil von Hebelprodukten ist, dass Ihr einen größeren Handlungsspielraum habt, weil weniger Kapital gebunden ist. Da Ihr nur einen Teil hinterlegen müsst, könntet Ihr zum Beispiel weitere Kryptowährungen kaufen und auf diese Weise diversifizieren (verteilen).

Von fallenden Kursen profitieren

”Short gehen” (Auch „PUT“ genannt) ist der Daytrading-Begriff dafür, dass Ihr profitiert, wenn der Kurs fällt. Das Gegenteil einer sogenannten „Long-Position“ (welche auch CALL genannt wird), wodurch Ihr auf steigende Kurse setzt.

Nehmen wir als Beispiel wieder einen Bitcoin. Im ersten Schritt verkauft Ihr den Bitcoin, obwohl Ihr diesen noch gar nicht besitzt. Ihr leiht diesen ( gegen Zinsen) von Eurem Broker. Diesen geliehenen Bitcoin verkauft Ihr schließlich (beispielsweise für 3.000 Euro) an eine dritte Person.

Nehmen wir an, der Kurs fällt auf 9.500€, weil ein großer Bankchef schlechte Presse für den Bitcoin macht. Jetzt erst kauft Ihr den Bitcoin wirklich für 9.500 Euro und gebt diesen an Euren Broker zurück. Da ihr aber vorher für 10.000 Euro verkauft haben und jetzt lediglich 9.500 Euro für den Kauf bezahlt habt, bleiben Euch 500 Euro Gewinn.

Diese Art der Geschäfte wird auch „Leerverkauf“ genannt, da Ihr etwas verkauft, was Ihr eigentlich nicht habt. Alle großen Hedgefonds und auch die meisten Banken machen derartige Geschäfte regelmäßig.

Was hier alles relativ kompliziert klingt, ist in der Praxis nachher nur der Klick auf einen Button. Ihr solltet jedoch in etwa die Hintergründe verstehen. Hier wird schließlich ohne echte Wertsteigerung durch reine Spekulation enorm viel Geld bewegt und gewonnen. Aber anstatt darüber zu meckern, profitieren wir davon und verwenden das Geld hoffentlich für was Gutes 😉

Bitcoin Handel mit CFDs in der Praxis

Wie sieht das Ganze jetzt in der Praxis aus? Zunächst benötigt Ihr einen Broker. Wir empfehlen dazu Plus500.

Die wichtigsten Vorteile aus unserer Sicht sind:

  • sehr einfache und schnelle Kontoeröffnung
  • zahlreiche bequeme Einzahlungsmöglichkeiten wie PayPal, Giropay, Kreditkarte
  • Handeln mit variablen Hebeln
  • verschiedene Kryptowährungen handelbar wie Bitcoin, Ethereum, Ripple, IOTA, Bitcoin  Cash und Litecoin
  • sehr einfach zu bedienende Weboberfläche mit nützlichen Handelstools
  • kostenloses Demokonto
  • Mindesteinzahlungsbetrag nur 100 Euro
  • Smartphone App
  • guter Online-Support in deutsche Sprache
  • über 300.000 Kunden
  • Plus500 UK Ltd ist authorisiert und reguliert durch die Financial Conduct Authority (FRN 509909)

Wenn Ihr dort ein Handelskonto eröffnet habt, könnt Ihr bequem Geld einzahlen (beispielsweise per Überweisung, Giropay, Paypal oder Kreditkarte).

Wenn Ihr glaubt, der Bitcoin wird steigen, klickt Ihr auf Kaufen und wenn ihr glaubt, er wird fallen, dann klickt ihr auf Verkaufen. So einfach ist der CFD-Handel in der Praxis. Die Schwierigkeit liegt eher in den psychologischen Herausforderungen wie der Gier sowie dem richtigen Money- und Risikomanagement.

Eröffne nun einen Account bei Plus500 und lerne mit unserer Hilfe, wie Du von den stark schwankenden Kursen der Kryptowährungen maximal profitieren kannst…

Jetzt mit dem Handel beginnen

80.6% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

By |2018-09-27T13:05:25+00:00September 15th, 2017|Cryptowährungen, Strategien, Trading|Kommentare deaktiviert für Von fallenden Bitcoin-Kursen profitieren – CFD Handel mit Bitcoins und anderen Kryptowährungen