Broker2018-09-27T12:29:10+00:00

Die besten Broker für den CFD-Handel mit Kryptowährungen

Der indirekte Handel, bei dem Sie Kryptowährungen über CFDs bei einem Broker handeln, ist der schnellste und bequemste Einstieg in die Welt der Kryptowährungen.  Aber auch, wenn Sie bereits in Kryptowährungen investiert sind, ist es ratsam Sie sich mit dieser Thematik befassen und zwar nicht nur, um noch mehr zu profitieren, sondern auch, weil Sie Ihre Investitionen dadurch absichern können.

Wir selbst traden hauptsächlich nach der im Buch vorgestellten Trendfolgestrategie, die ich Ihnen hiermit nochmals ans Herz legen möchte.

Wichtig ist, dass Sie einen guten Broker wählen. Wir haben verschiedene Broker für Sie getestet und bewertet. Auch berücksichtigen wir bei unserer Bewertung regelmäßig das Feedback von Nutzern, welches wir bekommen. Folgende Tabelle enthält die wichtigsten Broker. Die Kontoeröffnung dauert nur wenige Minuten und dann können Sie sofort mit dem Handel beginnen. 

BrokerDemokontoMindesteinzahlungmobiles TradingProdukteBesonderheitenWebseite
AvaTradeJa100 EuroJaBitcoin, Ethereum, Ripple, Dash, Litecoinkeine Nachschusspflicht, Hebel bis 20 bei Kryptowährungen, einer der größten Broker der Welt
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IronFXJa500 EuroJaBitcoin, Ethereum, Ripple, Litecoinkeine Nachschusspflicht, Metatrader 4
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Plus500Ja100 EuroJaBitcoin, Bitcoin Cash, Ethereum, IOTA, Ripple, Litecoinkeine Nachschusspflicht, sehr einfach, eigene Weboberfläche
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Markets.comJa100 EuroJaBitcoin, Ripple, Ethereum, Dash, Bitcoin Cash, Litecoinkeine Nachschusspflicht, eigene Handelssoftware und Metatrader, viele Einzahlmöglichkeiten
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Hinweis: 73% der CFD-Konten verlieren Geld

Hinweis: Sie sollten generell immer nur soviel investieren, dass Sie auch einen Totalverlust verkraften können. Und gerade am Anfang sollten Sie es nicht übertreiben. Es ist zwar aus psychologischer Sicht besser, direkt mit Echtgeld statt mit Spielgeld zu starten. Ich empfehle Ihnen aber, zunächst mit kleinen Beträgen erste Erfahrungen zu sammeln.

CFDs sind komplexe Instrumente und haben ein hohes Risiko, durch Hebelwirkung schnell Geld zu verlieren. Zwischen 74 und 89% der Konten von Privatanlegern verlieren beim Handel mit CFDs Geld. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Was sind CFDs?

Contract for Differences (CFDs) sind Derivate und ein Hebelprodukt. Ein Derivat leitet seinen Wert immer von einem anderen Produkt ab, in unserem Falle der jeweiligen Kryptowährung. Wenn der Bitcoin also 10.000 Euro wert ist, ist der CFD auf den Bitcoin also auch 10.000 Euro wert.

CFDs wurden in den 1980er Jahren in London erfunden und waren ursprünglich ein Trick, um Steuern zu sparen. Während auf Aktienkäufe Steuern zu zahlen waren, konnte man mittels CFDs handeln, ohne dass Steuern anfielen. Bis heute sind CFDs weniger staatlich reguliert und können auf unterschiedlichste Finanzprodukte wie Aktien, Rohstoffe oder Währungen gehandelt werden.

CFDs können bei einem Broker gehandelt werden, welcher als sogenannter Marketmaker auftritt. Das bedeutet ihr Handelt immer direkt mit dem Broker, dieser kauft und verkauft euch alle Positionen. Dadurch gibt keine Haltefristen und kaum Verzögerungen bei der Ausführung einer Transaktion. Ihr benötigt auch keine Wallet oder Sonstiges. Der Aufwand ist also wesentlich kleiner. Und Ihr könnt hier auch auf fallende Kurse spekulieren. Da der Broker Euer direkte Handelspartner ist, ist es besonders wichtig, einen seriösen Broker mit möglichst niedrigen Gebühren zu wählen.

In der Regel werden folgende Kryptowährungen für den CFD-Handel angeboten:

  • Bitcoin
  • Bitcoin Cash
  • Ethereum
  • Litecoin
  • Ripple

Was ist der Hebel und welchen Vorteil hat der gehebelte Handel von Kryptowährungen?

CFDs sind Hebelprodukte. An einem Rechenbeispiel erläutere ich kurz die Begriffe „Hebel“ und „Margin“.

Wenn Ihr  für 10.000 Euro einen Bitcoin auf „normale Weise“  kauft, der Kurswert um 10% steigt und Ihr diesen wieder verkauft, habt Ihr einen Gewinn von 10% des eingesetzten Kapitals, also 1.000 Euro erzielt.

Auch bei einem Broker könnt Ihr auf die Wertänderung des Bitcoin und anderer Kryptowährungen spekulieren. Bei einem Hebelprodukt -wie einem CFD- zahlt Ihr allerdings nicht den vollen Kaufpreis, sondern nur eine Sicherheitsleistung („Margin“ genannt) ein.

Bei den meisten CFDs auf Bitcoin liegt diese in der Regel bei 5% (Ethereum z.B. 25%, jeweils abhängig vom Risiko). Ihr müsst für den Kauf eines Bitcoin CFDs also nur 5% Margin – in diesem Beispiel also 500 Euro einzahlen. Da Ihr 20 Mal der Margin bewegen könnt, habt Ihr einen Hebel von 20. Euer eingesetztes Kapital wird also mit 20 multipliziert (gehebelt).

Wer das Hebelgesetz kennt, weiß, dass man mit Hilfe eines Hebels die eingesetzte Kraft verstärken kann. Das Gleiche passiert hier mit Eurem Geld. Mit weniger Kapital, könnt Ihr viel größere Summen handeln.

Wenn Ihr jetzt also diesen CFD auf den Bitcoin gekauft habt und dieser wieder um 10% steigt, habt ihr mit nur 500 Euro eingesetztem Kapital den gleichen Gewinn erzielt wie vorher mit 10.000 Euro Einsatz. Der Gewinn beträgt in beiden Fällen 1.000 Euro. Hättet Ihr 10.000 Euro hinterlegt, läge der erzielte Gewinn sogar bei 20.000 Euro. Durch den Hebel von 20, erzielt Ihr auch den 20fachen Gewinn. (Ihr könnt natürlich auch 0,1 Bitcoin kaufen und müsst dann nur 50 Euro als Margin einzahlen).

Der Haken: Wenn  der Bitcoinkurs sich ungünstig entwickelt und an Wert verliert, erhöht sich auch der Verlust um das 20fache.  Aufgrund des höheren Risikos sind alle Hebelprodukte auch in die höchsten Risikoklassen der Banken eingestuft. Ein Totalverlust ist möglich. Daher solltet Ihr euch mit dem richtigen Risikomanagement befassen, wie es im Buch vorgestellt wird.

Hebelprodukte sind insbesondere für Daytrader interessant die ihre Positionen sehr kurzfristig halten. Oft werden Positionen innerhalb eines Tages wieder geschlossen. Da die Schwankungen im Kurs innerhalb eines Tages normalerweise relativ klein sind, hilft der Hebel, trotzdem hohe Gewinne zu erzielen. Die Schwankungen von Kryptowährungen sind im Vergleich zu normalen Aktien übrigens sehr hoch.

Ihr könnt Hebelprodukte aber auch für den langfristigen Handel verwenden und beliebig lange halten jedoch fallen dann geringe Zinsen an.

Der große Vorteil von Hebelprodukten ist, dass Ihr einen größeren Handlungsspielraum habt, weil weniger Kapital gebunden ist. Da Ihr nur einen Teil hinterlegen müsst, könntet Ihr zum Beispiel weitere Kryptowährungen kaufen und auf diese Weise diversifizieren (verteilen).