Bitcoin Kaufen für Einsteiger

Bitcoins: Eine Einführung

Täglich wird von neuen Rekorden des Bitcoins berichtet, bereits über 17.000$ ist der aktuelle Kurs, der vor wenigen Jahren noch bei wenigen Cent lag. Wer seit 2010 dabei ist, oder selbst 2013 noch eingestiegen ist, ist heute, wenn er geduldig genug war, Millionär. Und das bei nur wenigen hundert Euros an Startkapital. Im Internet kursieren bereits einige Geschichten von Investoren die mit Bitcoins zu Millionären wurden.

Ganz anders erging es Laszlo Hanyec, der 2010 zwei Pizzen für 10.000 Bitcoins kaufte und somit die erste bestätigte Bitcoin Transaktion gegen echte Ware durchführte. Diese Bitcoins wären heute über 100.000.000 $ Wert! Jedes Jahr am 22.05. wird deshalb heute noch der Bitcoin Pizza Tag gefeiert, nur fraglich ist, ob Laszlo diesen auch mitfeiert. Die wohl teuersten Pizzen der Welt, aber wie sagt man so schön: Geld kann man schließlich nicht essen.

In diesem Artikel zeigen wir euch, wie ihr Bitcoin kaufen könnt, sie sicher speichert und wozu ihr Bitcoins verwenden könnt. Außerdem klären wir über einige der wichtigen Mythen auf und zeigen euch wie Anonym und sicher Bitcoins wirklich sind.

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Was ist der Bitcoin?

Der Bitcoin (kurz auch: BTC)ist eine digitale Kryptowährung, die nicht so wie der Euro oder andere Währungen gedruckt wird. Es sind digitale Münzen, die ihr über das Internet versenden könnt, basierend auf der sogenannten Blockchain Technologie. Das kaufen von Bitcoins funktioniert auch über das Internet, doch mehr dazu später.

Man kann Bitcoins nutzen, um Waren oder Dienstleistungen zu erwerben oder andere Geschäfte durchzuführen, bei denen man etwas bezahlen muss. Der Bitcoin lässt sich genau so verwenden, wie die normalen Währungen zum Beispiel der Euro. In erster Linie dienen Bitcoins aber derzeit als Spekulations- und Investitionsobjekt. Aufgrund der drastischen Wertsteigerungen werden Bitcoins nur wenig im realen Handel genutzt.

Bitcoin Gegner argumentieren häufig, dass Bitcoin kein „echtes“ Geld sei oder keinen realen Gegenwert habe. Aber ein Bitcoin hat genau den Wert, den jemand bereit ist, dafür zu bezahlen. So funktioniert unser gesamtes System der Marktwirtschaft: Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Auch der Euro hat keinen realen Gegenwert und wird beliebig von zentralen Institutionen gedruckt, noch viel extremer ist es mit dem Giralgeld (Buchgeld) welches derzeit ohnehin das meiste Volumen bei Finanztransaktionen ausmacht und auch nur eine Zahl auf einem Computer ist ohne jeglichen Bezug zu realer Geldschöpfung.

Das Interessanteste am Bitcoin ist seine Dezentralität, das heißt, der Bitcoin wird nicht von einer zentralen oder staatlichen Institution kontrolliert. Alle Teilnehmer am Bitcoin Netzwerk sind gleichberechtigt. Also auch wenn einer Pleite geht, haben alle anderen noch ihr Geld.

Bitcoins werden direkt von Person zu Person übertragen, ohne Umwege über irgendwelche Banken nehmen zu müssen. Das führt dazu, dass die Gebühren viel geringer sind und ihr in jedem Land damit bezahlen könnt. Ausserdem kann dein Guthaben nicht eingefroren werden. Das macht Bitcoin natürlich gerade in Zeiten der finanziellen Unsicherheit und Pleiten von ganzen  Banken zu einer interessanten Alternative.

Wer hat den Bitcoin erfunden?

Wer genau der Erfinder von Bitcoin ist, ist bis heute ungeklärt. Im Jahre 2008 veröffentlichte jemand unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto eine 9-seitige wissenschaftliche Arbeit mit dem Titel „A peer-to-peer Electronic Cash System“ im Internet. In dieser Arbeit wurde erstmals das Konzept einer digitalen dezentralen Währung grob vorstellt und mit vielen mathmatischen Formeln belegt. Man weiß jedoch nicht, ob sich hinter diesem Pseudonym nur eine Person verbirgt oder ob es sich um mehrere Menschen handelt. Fakt ist das dieses Paper die Geburtsstunde des Bitcoins darstellt und auch vieler anderer später folgender Kryptowährungen.

Was ist Bitcoin-Mining und wieviele Bitcoins existieren?

Beim herkömmlichen Geld entscheiden die Banken wie viel Geld gedruckt und ausgegeben wird, aber Bitcoins haben keine solche Bank. Es gibt sogenannte Miner, die eine bestimmte Sofware benutzen um komplexe Rechenaufgaben zu lösen. Sie erhalten dafür einen Anteil an Bitcoins als Belohnung.

Jede Transaktion die gemacht wird, wird vom Bitcoin Netzwerk abgewickelt, indem es alle Transaktionen in einem bestimmten Zeitraum sammelt und eine Liste erstellt, die man Block nennt. Die Aufgabe eines Miners ist es unter anderem, diese Transaktionen zu bestätigen und in ein Kontenbuch (Die Blockchain) einzutragen.

Spannend daran ist, dass diese Blockchain öffentlich für jedermann einsehbar ist, also hier platzt schon ein wenig der Traum von Anonymität. Jeder kann jede Transaktion nachvollziehen, da alles öffentlich ist.

Eigentlich gibt es nur maximal 21 Millionen Bitcoins, dies ist im Bitcoin-Protokoll festgelegt. Die Coins können jedoch auch in kleinere Teile zerlegt werden. Der kleinste Teil eines Bitcoins ist ein Hundertmillionstel. Diese kleinen Teile heißen dann Satoshi, benannt sind sie nach dem Bitcoin-Erfinder unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto.

Bitcoin bzw. die Sofware basiert ausschließlich auf Mathematik. Die Software folgt einer mathematischen Formel um Bitcoins zu berechnen. Im Prinzip ist der Bitcoin eine wie eine große Rechenaufgabe, für die es genau 21 Millionen Lösungen gibt und jeder Bitcoin ist genau eine dieser Lösungen, die beim Bitcoin Mining berechnet wird. Weil es immer schwieriger wird noch gültige Lösungen zu finden, wird immer mehr Energie und Rechenleistung benötigt, so dass mittlerweile das Bitcoin Mining in speziellen Mining-Farmen mit spezieller Hardware erfolgt. Details dazu findet ihr in unserem Bitcoin Mining Artikel.

Die Bitcoin Software selbst ist eine Open-Source Software. Jeder kann also sich den Quelltext ansehen und nachzuschauen was die Software macht und ob sie tut was sie soll. Es ist also auch hier ein völlig transparentes System.

Bitcoin Wallet

Wenn ihr die Bitcoins erfolgreich gekauft habt oder kaufen wollt, müsst ihr sie noch irgendwo aufbewaren. Einige Anbieter wie eToro  übernehmen das für euch, aber gerade bei größeren Beträgen bietet es sich an, eine eigene Wallet zu haben. Der erste Schritt für den erfolgreichen kauf von Bitcoins ist also das erstellen einer Wallet, praktisch eurem persönlichen digitalen Bitcoin Konto.

Eigentlich bewahrt man keine Bitcoins direkt auf, sondern die digitalen Schlüssel (Keys), mit denen man auf eine öffentliche Bitcoin-Adresse zugreifen kann und dort Transaktionen durchführen kann, also quasi ein Passwort für deine Wallet. Nur wer diesen digitalen Schlüssel kennt, kann Transaktionen von der Bitcoin-Adresse durchführen.

Ähnlich wie eine Kontonummer beim klassischen Bankkonto hat jede Wallet eine Adresse über die man euch Geld senden kann, beispielsweise: 1AbXwMXuZAM2KSpzufkDxphof1gjGF8LUM . Diese lange Zeichenkette kann genutzt werden, um mir Bitcoins zu senden. Und mit Hilfe eines privaten Schlüssels kann ich diese wiederum auszahlen oder weiterversenden.

. Es gibt fünf verschiedene Arten von Wallets:

  • Desktop-Wallet
  • Mobile-Wallet
  • Online-Wallet
  • Hardware-Wallet
  • Paper-Wallet

Desktop-Wallet

Das Desktop Wallet ist ein Bitcoin Client, den man auf dem Computer installieren kann. Die Software kann beliebig viele Bitcoin-Adresse generieren, um Bitcoin-Guthaben zu empfangen und zu versenden, sowie die dazugehörigen Keys aufzubewahren. Eine kostenlose empfehlenswerte einsteigerfreundliche Desktop Software für Windows, Mac und Linux ist Electrum. Die original Bitcoin Software die auch eine Wallet enthält findet ihr auf bitcoin.org. Mit dieser könnt ihr dann auch aktiv am Netzwerk teilnehmen und Transaktionen bestätigen.

Mobile-Wallet

Das Mobile-Wallet ist ein Bitcoin Wallet, welches es ermöglicht, mit dem Smartphone mit Bitcoin zu bezahlen. So ist es theoretisch auch möglich in Shops oder auf der Straße zu bezahlen. Die bekannteste mobile Wallet ist Jaxx. Ich empfehle euch aber keine mobile Wallet zu benutzen, da das Smartphone schnell verloren ist und bei weitem nicht so sicher wie ein Computer oder ein Paper Wallet. Die meisten mobilen Wallets haben zwar Backups auf Online-Server, aber dazu mehr im nächsten Abschnitt.

Online-Wallet

Ein Online Wallet ist ein webbasiertes Wallet, dass die Schlüssel auf einem Server verwahrt, der von einem externem Unternehmen verwaltet wird. Der große Vorteil an dieser Art von Wallet ist die leichte Verfügbarkeit. Man braucht lediglich einen Internetzugang auf einem mobilen Endgerät. Der Nachteil hingegen ist, dass die Schlüssel von besagten externen Unternehmen verwaltet werden, das heißt, dass der Nutzer nicht selbst überprüfen kann, ob der Server sicher ist. Zudem hat der Anbieter theoretisch die volle Kontrolle über die Bestände der Bitcoins der Nutzer. Die meisten dieser Anbieter wurden bisher auch gehackt oder sind gar nicht mehr verfügbar. Ihr solltet diese Dienste also lieber meiden. Falls ihr zum testen oder aus Bequemlichkeit trotzdem eine Online-Wallet nutzen wollt, könnt ihr das bei dem Anbieter coinbase tun. Dieser ist Marktplatz und Wallet in einem und gilt als einer der seriösesten und größten der Welt, den es auch schon etwas länger gibt.

Hardware-Wallet

Wie der Name schon sagt benutzt man eine Hardware zum Beispiel in Form eines USB Wallets. Dies sind bisher die sichersten Wallets und sie können meist mehrere Kryptowährungen gleichzeitig speichern. Außerdem haben sie den Vorteil das der eigentliche Schlüssel zum öffnen der Wallets nur auf dem USB-Stick gespeichert ist und vom Computer nicht ausgelesen werden kann, selbst wenn dort ein Trojaner oder Computervirus installiert ist. Die beste derzeit verfügbare Hardware Wallet ist der Ledger Nano S. Jeder der größere Summen in Kryptowährungen investieren will, sollte sich so eine Hardware Wallet holen.

Paper-Wallet

Ein Paper Wallet ist eine der günstigsten und trotzdem sehr sicheren Methoden für die Aufbewahrung von Bitcoins beziehungsweise Keys. Es gibt daher auch viele verschieden Anbieter für Paper Wallets. Die Anbieter erstellen eine Bitcoin-Adresse für die Nutzer drucken diese mit zwei verschiedenen QR-Codes auf ein Papier. Einer der beiden QR-Codes ist eine öffentliche Adresse, um Bitcoins zu empfangen und der andere ist der private Schlüssel, den man benötigt, um die Bitcoins zu verwalten und zu versenden.
Der Vorteil dieser Paper Wallets ist die offline Aufbewahrung, der Schlüssel, die somit kein Ziel für Cyberattacken darstellen können.

Eine Paper Wallet mit den entsprechenden QR-Codes könnt ihr kostenlos und sicher auf bitadress.org erstellen.  Der Code der Wallet läuft nur lokal in eurem Browser und der Webseitenbetreiber sieht also eure Daten nicht. Die Webseite generiert für euch eine öffentliche Adresse zum empfangen von Bitcoins und einen privaten Schlüssel, mit dem ihr darauf zugreifen könnt. Nachdem die Adresse generiert wurde, klickt ihr einfach auf Paper Wallet und druckt euch das Dokument aus.

Jetzt Bitcoin Wallet erstellen

 Bitcoin kaufen

Es gibt grundsätzlich zwei Methoden um Bitcoins zu erwerben, nachdem ihr eure Wallet erstellt habt.

Die erste Methode ist das Mining von Bitcoins und die zweite Methode ist der Umtausch von anderen Währungen, wie Euros, in Bitcoin.

Das Mining behandeln wir in einem Extra Artikel. Heute geht es nur darum, Bitcoin zu kaufen. Um Bitcoins zu kaufen, beziehungsweise zu empfangen und zu überweisen, kann eine lokale Bitcoin-Software oder eine Onlineplattform benutzt werden. Eine Möglichkeit Bitcoin sehr schnell und einfach zu kaufen und zu verkaufen wäre die Bitcoin-Börse AnycoinDirect. Das Besondere an dieser Bitcoin-Börse ist, dass ihr die digitalen Währungen per Sofortüberweisung oder GiroPay erwerben könnt. Die Bitcoins werden dann direkt nach Zahlungseingang zugestellt, also innerhalb von nur wenigen Minuten.
Allerdings muss man sich registrieren, doch das schützt den Verbraucher und den Händler.

In die Kaufeingabemaske gebt ihr die Anzahl an Coins ein, die ihr erwerben wollst, oder den Betrag, für den ihr Bitcoin kaufen wollt, ein. Es wird dann automatisch umgerechnet wieviel Euro/Dollar/… das kostet. Danach wählt ihr eure Zahlungsmethode aus, zum Beispiel GiroPay, und gebt eine gültige Bitcoin-Adresse ein.  Die Bitcoin Adresse erhaltet ihr wie oben beschrieben beim erstellen der Wallet.

Eine andere Zahlungsmethode: Bitcoin kaufen mit Paypal

Auf manchen Onlineportalen lassen sich Bitcoins auch mit Paypal bezahlen, wie zum Beispiel auf eToro oder es gibt noch eine weitere Methode.

Auf VirWoX lassen sich Bitcoins erwerben. VirWox ist einer der bekanntesten Marktplätze für den Tausch von virtuellen Währungen, in erster Linie aus Computerspielen. Dies ist zwar ein wenig umständlich, aber eine der einfachsten Methoden, um mit Paypal zu zahlen. Man erwirbt Second Life Linden-Dollar (SLL) und tauscht bzw. verkauft diese gegen Bitcoins.
Das Schlechte daran ist, dass ihr  für den Kauf von Bitcoins mit PayPal so etwa 10% Gebühren bezahlen müsst. Außerdem kann es  mehrere Tage nach der Erstellung des Kontos dauern, bevor ihr Geld darauf einzahlen könnt.

Nach der ersten Einzahlung allerdings könnt ihr weitere Einzahlungen soforttätigen, Am Anfang gibt es leider ein Kauflimit von 90$ pro Tag beziehungsweise 270$ pro Monat. Das Kauflimit erhöht sich aber mit der Zeit.

Bitcoin kaufen über Exchanges

Exchanges sind ähnlich wie das bereits erwähnte VirWox digitale Wechselstuben, ihr zahlt eine Währung ein und erhaltet eine andere dafür. Beispielsweise zahlt ihr per Kreditkarte Euros ein und erhaltet Bitcoins oder andere Kryptowährungen. Einer der bekanntesten und besten Exchanges ist beispielsweise Bitfinex.  Die meisten dieser Exchanges haben aber derzeit Einzahlungen per Kreditkarte deaktiviert, so dass ihr erst die Bitcoins über Anycoin kauft und dann könnt ihr diese auf Bitfinex z.B. gegen andere Kryptowährungen umtauschen. Ein alternativer Exchange der auch den direkten Kauf über Kreditkarte ermöglicht, ist coinbase.

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Bitcoin kaufen über CFDs

Eine weitere Möglichkeit ist der indirekte Kauf von Bitcoins über sogenannte CFDs. In einem Extra Artikel haben wir den CFD-Handel mit Bitcoins bereits vorgestellt.  Das spannende an dieser Möglichkeit ist, dass ihr nicht nur von steigenden sondern auch von fallenden Kursen profitieren könnt und das ihr einen sogenannten Hebel benutzen könnt. Der Hebel bedeutet das ihr bis zu 20-Mal so viel Geld zur Verfügung habt, wie ihr einzahlt. Der indirekte Handel ist über die Anbieter eToro, AvaTrade und markets.com möglich. Außerdem benötigt ihr keine extra Bitcoin Wallet, um vom Anstieg des Bitcoins zu profitieren. Ihr könnt innerhalb weniger Minuten ein Handelskonto erstellen und sofort profitieren.

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Bitcoin sofort kaufen mit Kreditkarte

Eine einfache und schnelle Möglichkeit Bitcoins sofort zu kaufen und mit Kreditkarte zu zahlen ist changelly. Hier habt ihr die Auswahl zwischen extrem vielen verschiedenen Kryptowährungen und könnt bequem mit Kreditkarte bezahlen. Das funktioniert auch sehr gut und innerhalb weniger Minuten erhaltet ihr eure Kryptowährung wie Bitcoins ausgezahlt.

Bitcoin anonym kaufen

Nachdem ihr Bitcoins erworben habt, landen sie in eurerWallet. Wie bereits oben erläutert sind jedoch alle Transaktionen für alle einsehbar. Je nach Einsatzzweck ist es deshalb manchmal erstrebenswert Bitcoins auch völlig anonym zu kaufen.

Die gängigsten Zahlungsmethoden hierfür sind Paypal (Wie oben beschrieben über Zwischenhändler), oder die Paysafecard. Die Paysafecard ist an fast jeder Tankstelle oder Postfiliale gegen Bargeld anonym zu erwerben, meistens sind es ganze Beträge wie zum Beispiel 5€, 10€, 20€ und so weiter. Man erhält einen Beleg mit einem Code. Mit diesem Code kann man verschiedene Dinge online bezahlen so zum Beispiel auch Bitcoins. Dadurch, dass man am Ende mit diesem Code bezahlt, lassen sich die Bitcoin anonym kaufen. Paysafecard Zahlungen werden z.B. bei VirWox ermöglicht und erlauben es euch, so wirklich anonym Bitcoins zu kaufen. Alternativ dazu könnt ihr anonyme Prepaid Kreditkarten benutzen, jedoch auch nur bis zu gewissen Grenzen die meist um die 1.000 Euro liegen.

Da die Bitcoin Transaktionen allerdings öffentlich und dauerhaft im Netzwerk gespeichert sind, kann jeder den Kontostand und die Transaktionen jeder Bitcoin-Adresse einsehen. Die Identität kann aber nicht mit der Bitcoin-Adresse in Verbindung gebracht werden, solange ihr keine Informationen im Rahmen einer Transaktion preisgebt. Man sollte Bitcoin-Adressen deshalb manchmal nur einmalig verwenden und für besondere Transaktionen einfach eine neue Adresse generieren.

Wer es noch anonymer mag und auch die Transaktionen nicht so einfach im Orderbuch der Blockchain verfolgbar haben möchte, kann sich zu dem Stichwort Coinmixing informieren oder die Darkwallet ansehen.

Bitcoins verkaufen

Bitcoins lassen sich auch wieder verkaufen, wenn sich ein Käufer findet, der euch die Bitcoins in der gewünschten Währung wieder abkauft. Ihr überweist dazu eure Bitcoins einfach auf die Wallet-Adresse eines Exchanges. So lassen sich die Bitcoins wieder in eine normale Währung umwandeln und  auf dem Paypal Konto wieder in Euro/Dollar/… gutschreiben. Dies funktioniert je nach Exchange verschieden.
Dabei sollte man auf den aktuellen Bitcoin Kurs Rücksicht nehmen, damit man nicht etwa Verluste macht. Der Verkauf ist auf allen Plattformen möglich auf denen Bitcoins auch gekauft werden können, die nachfolgend nochmal zusammenfassend genannt werden.

Die besten Anbieter um Bitcoins zu kaufen 2017

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Steigt der Bitcoin Kurs weiter?

Natürlich gibt es dafür keine Garantie, aber die häufigsten Gegenargumente wie „das der Bitcoin keine reale Währung ist oder keinen echten Gegenwert hat“ treffen auf alle unsere aktuellen Währungen wie den Euro genauso zu. Der Harvard Forscher Dennis Porto geht sogar davon aus, das der Bitcoin Kurs die 100.000$ Marke durchbrechen wird. Das entspricht einer zu erwartenden Rendite von weit über 1000%. Wer also ein paar Euros übrig hat, sollte investieren. Wichtig ist aber das ihr bei so riskanten Geschäften immer nur Geld investiert, das ihr auch übrig habt.

Egal wie lange der Höhenflug bereits anhält, es sind auch immer Verluste möglich.

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By |2018-01-03T11:40:44+00:00November 8th, 2017|Cryptowährungen, Trading|Kommentare deaktiviert für Bitcoin Kaufen für Einsteiger